Hinweis:
Dies ist eine technisch bedingte Archivseite!
Allgäuer Anzeiger 16. Juli 2002, Oberallgäu, IM Nummer 161
Archiv-Dokument: Zeitgeschichtlicher Pressebericht über die Auszeichnung von Studiendirektor Eugen Kämmerle für das Projekt der innovativen Schulverwaltung an der Berufsschule Immenstadt (2002).“
Schulverwaltung ohne Behörden-Muff
Mit einer Urkunde für Studiendirektor Eugen Kämmerle würdigt Staatsminister Erwin Huber die Bemühungen der Berufsschule Immenstadt um eine kundenorientierte innovative Verwaltung
Für ihre innovative Leistung im Bereich der Schulverwaltung ist die Berufsschule Immenstadt im Rahmen eines Festempfangs in der bayerischen Staatskanzlei gewürdigt worden. Minister Erwin Huber überreichte Studiendirektor Eugen Kämmerle eine Urkunde, in der der bayerische Ministerpräsident der Schule seine Anerkennung ausspricht. Die Schule hatte an einem Behördenwettbewerb „Moderne Verwaltung, eGovernment“ der Staatsregierung teilgenommen.
„Ziel der Immenstädter Verwaltung ist es, durch Einsatz moderner elektronischer Technologie die Verwaltungskommunikation mit ihren Partnern zu verbessern und damit die Zufriedenheit aller Beteiligten weiter zu erhöhen“, beschreibt Kämmerle die Zielsetzung des Projekts an einer der größten staatlichen Schulen in Schwaben.
So können die 1500 Ausbildungsbetriebe ihre Lehrlinge jetzt bequem über das Internet an der Schule anmelden und über die Homepage zum Beispiel die Ferienordnung oder die Blockbeschulungs-Pläne abrufen. Ausbilder und Lehrkräfte tauschen sich schnell und kostengünstig per E-Mail aus. Jede Lehrkraft besitzt eine persönliche Mailadresse. Benötigte Verwaltungsformulare können die Lehrkräfte in dem sehr weitläufigen Schulhaus über das Internet oder auch vom häuslichen Arbeitsplatz aus per Internet abrufen und direkt am Bildschirm bearbeiten. Ebenso haben sie in jedem Klassenzimmer Zugriff auf ständig aktualisierte Verwaltungsdaten wie Vertretungs- oder Aufsichtspläne.
Die Schulleitung kann sich in einem eigenen passwortgeschützten Internet-Forum austauschen und dort die wöchentliche Geschäftssitzung vorbereiten. Auch in der Verwaltung selbst ist nichts zu spüren von Behörden-Muff. An modernen Büroarbeitsplätzen haben herkömmliche Terminkalender und Karteikästen ausgedient. „Outlook“ in Verbindung mit „Microsoft Exchange“ zur Verwaltung von Terminen, Kontakten und Aufgaben hat schon vor geraumer Zeit Einzug gehalten. „Dies alles war nur möglich durch ein internes Qualitätsmanagement, Offenheit der Schulleitung und ein überdurchschnittliches Engagement der beiden Systembetreuer Manfred Ecker und Peter Eisenlauer auf der technischen Seite. Auch das innovationsfreudige Team der Verwaltungskräfte spielte dabei eine wesentliche Rolle“, lobte Kämmerle den Teamgeist an der Schule.
Bildunterschrift:
Mit einer Urkunde für Studiendirektor Eugen Kämmerle würdigte Staatsminister Erwin Huber (links) die Bemühungen der Berufsschule Immenstadt um eine kundenorientierte, innovative Verwaltung